An(ge)dacht!

Wege im Sommer

Letzte Erledigungen noch, dann können wir in den Urlaub fahren: Abseits der Alltagswege gehen, andere Menschen sehen, fremde Städte erkunden. Ich freue mich darauf: Alles was belastet will ich zurücklassen und mit leichtem Gepäck befreit auf die Reise gehen.

Ob mir das gelingt?

Ob ich den richtigen Weg für mich finde?
Manchmal bringt der Sommer nicht nur die Urlaubsreise. Auch ein ganz neuer Lebensschritt beginnt oft in dieser Zeit: Abschied von der alten Klassengemeinschaft, die erste Reise ohne die Eltern, ein Auslandsaufenthalt, eine neue Schule, eine Ausbildung oder das Studium – die Weggabelungen, an denen wir stehen, können sehr unterschiedlich aussehen.

Traue ich mich den Schritt ins Ungewisse zu gehen? Was gibt mir Mut, was trägt mich in dieser aufregenden Zeit?

Immanuel Kant schrieb: Es gibt keine Worte, die mir mehr Halt gegeben haben als die Worte aus dem 23. Psalm:“Du bist bei mir“
Für Martin Luther soll es der Satz ‚Ich bin getauft‘ gewesen sein, den er mantra-mäßig vor sich hin gesagt und überall aufgeschrieben hat, um sich selbst Mut zu machen.
Vielleicht ist es auch ein Irischer Reisesegen, wie der, den ich immer gerne im Kindergottesdienst spreche und bei Hochzeiten oder Taufen gerne vierstimmig singe:

Möge die Straße dir entgegen gehen
und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wiedersehen
halte Gott dich fest in seiner Hand!

Immer ist es das Vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns behütet, das uns auf den neuen Wegen trägt, das uns Entscheidungen erleichtert und den holperigen Pfad ebnet.
Mit diesem Vertrauen starte ich in den Urlaub und hoffe danach auf ein fröhliches, gesundes Wiedersehen mit vielen von Euch!

Ilse Mörchen

Kein Raum für Rechts

Auf den ersten Blick sieht es aus wie das Zimmer eines gewöhnlichen Jugendlichen. Erst auf den zweiten Blick wird Besucherinnen und Besuchern klar, wo sie gelandet sind: mitten im Zimmer eines Neonazis.

Das interaktive und online frei zugängliche Projekt „Kein Raum für Rechts!“ macht es möglich, virtuell in die Welt rechtsextremer Menschen einzutreten und rechtsextreme Symbolik wahrzunehmen, zu erkennen und zu deuten. Das dient als Basis, um sich gegen Rechtsextremismus abzugrenzen, zu intervenieren und sich für die Demokratie einsetzen zu können.

Hier geht´s zum Zimmer...

Und hier findet ihr die Pressemeldung zum Projekt mit weiteren Infos.

Wir zeigen Gesicht

Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Buxtehude zeigt Gesicht gegen Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenhass. Zeitgleich ruft die Ev. Jugend der Landeskirche Hannovers dazu auf, dass Fremde schon bald Freunde werden.

Alle weiteren Infos findest du hier.

 

Eindrücke

Krimidinner

Ein Mord auf einr Insel und der Täter oder die Täterin isst gemeinsam mit dir zu abend. Wer war es?

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Tagebuch einer WG

Die Ev. Jugend Mulsum gründete in Kutenholz eine WG. Was sie erlebt haben, kannst du hier lesen.

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