An(ge)dacht!

Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.Micha4,3

Die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten waren geprägt von Terror, Krieg und Elend. Die Bilder und Berichte aus dem Fernsehen sind weit weg und gefiltert, aber irgendwie ist das, was die Anschläge und die Kriege auslösen, doch ganz nah. Es ist die Angst. In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich mit mehreren TeamerInnen gesprochen und sie sprechen von der Angst und davon, dass sich etwas ändert in der Welt. Unsere männlichen Teamer sprechen teilweise davon, dass sie nach der Schule, erst einmal zur Bundeswehr wollen, um auf einen Krieg vorbereitet zu sein.

Mir stellt sich die Frage, warum ich mich auf den Krieg vorbereiten soll, wenn ich doch den Frieden vorbereiten kann.

Zum gleichen Zeitpunkt, schickt die Bundeswehr, Infobriefe an Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Sie informiert über Ausbildungsplätze und Studiengänge.
Zeitgleich diskutieren die Parteien über ein neues Sicherheitskonzept für Deutschland und die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Mehr Soldaten und der Dienst an der Waffe scheint ein sehr gutes Mittel gegen die Angst zu sein.

Ich habe vor 17 Jahren, auch Post von der Bundeswehr bekommen. Mit 16 Jahren musste ich nach Braunschweig zur Musterung fahren. Urinprobe abgeben, Körpergröße und Gewicht messen, Hörtest, persönliche Fragen beantworten. „Haben sie schon einmal Drogen genommen?“ Und zum Schluss wollten sie mir an die Hoden fassen und mich husten lassen. Diesen Schritt habe ich verweigert, sowie den Kriegsdienst. Auch wenn vom Wehrdienst/der Wehrpflicht gesprochen wurde, stand auf den Anträgen „Kriegsdienstverweigerer“. Ich war und bin stolz darauf, den Kriegsdienst verweigert zu haben.

Ich habe meinen Ersatzdienst in einer Kirchengemeinde in der Evangelischen Jugend gemacht. Hier waren und sind die Themen: Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, Grundlage des gemeinsamen Handelns. Die Grundlage dafür bildet das Doppelgebot der Liebe: Wir leben aus und mit der Liebe zu Gott und zu den Menschen.

In dieser Zeit und auch jetzt, mache ich wichtigere Dinge als mich auf den Krieg vorzubereiten. Ich bereite den Frieden vor!

Felix Pilz

Kein Raum für Rechts

Auf den ersten Blick sieht es aus wie das Zimmer eines gewöhnlichen Jugendlichen. Erst auf den zweiten Blick wird Besucherinnen und Besuchern klar, wo sie gelandet sind: mitten im Zimmer eines Neonazis.

Das interaktive und online frei zugängliche Projekt „Kein Raum für Rechts!“ macht es möglich, virtuell in die Welt rechtsextremer Menschen einzutreten und rechtsextreme Symbolik wahrzunehmen, zu erkennen und zu deuten. Das dient als Basis, um sich gegen Rechtsextremismus abzugrenzen, zu intervenieren und sich für die Demokratie einsetzen zu können.

Hier geht´s zum Zimmer...

Und hier findet ihr die Pressemeldung zum Projekt mit weiteren Infos.

Wir zeigen Gesicht

Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Buxtehude zeigt Gesicht gegen Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenhass. Zeitgleich ruft die Ev. Jugend der Landeskirche Hannovers dazu auf, dass Fremde schon bald Freunde werden.

Alle weiteren Infos findest du hier.

 

Eindrücke

Konfirmandenfreizeit in Buxtehude

Es war wieder einmal soweit. Die Konfirmandenfreizeit in Buxtehude ging an den Start. Es wurde getanzt, gefeiert, gebetet und gelacht!

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Die neue Diakonin im Kirchenkreis

Moin! Ich bin die neue Diakonin im Kirchenkreis...

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